Berufsunfähigkeit Schwangerschaft

Bei einer Schwangerschaft handelt es sich grundsätzlich nicht um eine Krankheit. Demzufolge lässt sich das Risiko der Berufsunfähigkeit völlig normal auch während der bestehenden Schwangerschaft versichern. In diesem Fall sollten allerdings einige Punkte beachtet werden. Denn vor allem, wenn ein neuer Erdenbürger im Bauch der Mutter heranwächst, ist ein entsprechend hochwertiger Versicherungsschutz von großer Bedeutung. Letztendlich muss im Falle einer Berufsunfähigkeit dafür gesorgt werden, dass die Mutter auch weiterhin eine Art Einkommen hat, um die Familie und das Ungeborene versorgen zu können.

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Vertrag der Berufsunfähigkeitsversicherung während der Schwangerschaft nicht ruhen lassen.

Viele berufstätige Frauen möchten auch nach der Elternzeit wieder arbeiten. Sollte die Berufsunfähigkeit nach der Elternzeit festgestellt werden, besteht kein Versicherungsschutz, selbst wenn die Ursache vor der Elternzeit entstanden ist. Daher sollten Sie den Vertrag auch während der Elternzeit nicht ruhen lassen.

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Gesundheitsfragen bei der Mutter beim Abschluss der Berufsunfähigkeit während der Schwangerschaft

Sollte sich eine werdende Mutter während der Schwangerschaft für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden, dann muss sie auf entsprechende Gesundheitsfragen antworten. So müssen hier alle Untersuchungen und Behandlungen genannt werden, darunter auch die Schwangerschaftsvorsorge. Hier muss neben der Schwangerschaftswoche auch die Tatsache angegeben werden, ob es sich um eine normale oder um eine Risikoschwangerschaft handelt.

Normale Schwangerschaft kein Hinderungsgrund für den Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit

Bei einem Antrag auf die Absicherung der Berufsunfähigkeit werden in der Regel Gesundheitsfragen gestellt, sodass der Versicherer sofort von der Schwangerschaft erfährt. Bei dem Bestehen einer Risikoschwangerschaft sind Versicherer sehr vorsichtig und können den Antrag auch zurückstellen. Den Antrag können Sie allerdings erneut stellen. Sollte die Schwangerschaft jedoch normal verlaufen, dann spricht nichts gegen den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Hierbei sind dann auch unerwartete Komplikationen bei der Geburt mitversichert. Sollten diese zu einer anschließenden Berufsunfähigkeit führen, dann wird es auch zu einer Leistung aus dem Vertrag führen.

§ 1 Anwendungsbereich, Ziel des Mutterschutzes

„(1) Dieses Gesetz schützt die Gesundheit der Frau und ihres Kindes am Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplatz während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit. Das Gesetz ermöglicht es der Frau, ihre Beschäftigung oder sonstige Tätigkeit in dieser Zeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortzusetzen und wirkt Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit entgegen. Regelungen in anderen Arbeitsschutzgesetzen bleiben unberührt.
(2) Dieses Gesetz gilt für Frauen in einer Beschäftigung im Sinne von § 7 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch. Unabhängig davon, ob ein solches Beschäftigungsverhältnis vorliegt, gilt dieses Gesetz auch für
1.
Frauen in betrieblicher Berufsbildung und Praktikantinnen im Sinne von § 26 des Berufsbildungsgesetzes,
2.
Frauen mit Behinderung, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt sind,
3.
Frauen, die als Entwicklungshelferinnen im Sinne des Entwicklungshelfer-Gesetzes tätig sind, jedoch mit der Maßgabe, dass die §§ 18 bis 22 auf sie nicht anzuwenden sind,
4.
Frauen, die als Freiwillige im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes oder des Bundesfreiwilligendienstgesetzes tätig sind,
5.
Frauen, die als Mitglieder einer geistlichen Genossenschaft, Diakonissen oder Angehörige einer ähnlichen Gemeinschaft auf einer Planstelle oder aufgrund eines Gestellungsvertrages für diese tätig werden, auch während der Zeit ihrer dortigen außerschulischen Ausbildung,
6.
Frauen, die in Heimarbeit beschäftigt sind, und ihnen Gleichgestellte im Sinne von § 1 Absatz 1 und 2 des Heimarbeitsgesetzes, soweit sie am Stück mitarbeiten, jedoch mit der Maßgabe, dass die §§ 10 und 14 auf sie nicht anzuwenden sind und § 9 Absatz 1 bis 5 auf sie entsprechend anzuwenden ist,
7.
Frauen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbstständigkeit als arbeitnehmerähnliche Person anzusehen sind, jedoch mit der Maßgabe, dass die §§ 18, 19 Absatz 2 und § 20 auf sie nicht anzuwenden sind, und
8.
Schülerinnen und Studentinnen, soweit die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt oder die ein im Rahmen der schulischen oder hochschulischen Ausbildung verpflichtend vorgegebenes Praktikum ableisten, jedoch mit der Maßgabe, dass die §§ 17 bis 24 auf sie nicht anzuwenden sind.
(3) Das Gesetz gilt nicht für Beamtinnen und Richterinnen. Das Gesetz gilt ebenso nicht für Soldatinnen, auch soweit die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllt sind, es sei denn, sie werden aufgrund dienstlicher Anordnung oder Gestattung außerhalb des Geschäftsbereiches des Bundesministeriums der Verteidigung tätig.
(4) Dieses Gesetz gilt für jede Person, die schwanger ist, ein Kind geboren hat oder stillt. Die Absätze 2 und 3 gelten entsprechend.“

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Fazit Berufsunfähigkeit Schwangerschaft

Wenn Sie eine „Erweiterung“ der Familie planen oder bereits schwanger sind, dann sollten Sie auf jeden Fall über den notwendigen Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit nachdenken. Daher ist es spätestens während der Schwangerschaft sehr wichtig, dass die Eltern einen entsprechenden Versicherungsschutz für den Fall haben, dass sie selbst nicht mehr arbeiten können. Denn dadurch würden sie kein Einkommen haben, die ihnen für Windeln und Co. zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund muss die Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit ausreichend hoch sein. Schließlich bringt nur eine richtig versicherte Rente den notwendigen Effekt. Ein hochwertiger Versicherungsschutz ist außerdem sehr wichtig, damit bei Eintritt der Berufsunfähigkeit auch das ungeborene Kind mitversorgt werden kann.

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